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Vor wenigen Tagen, vermutlich in der letzten Woche, wurde mit der Scheinakazie (lat. Robinie) auf dem Parkplatz nördlich des Neuen Stadthauses am Molkenmarkt die letzte Erinnerung an den Großen Jüdenhof zerstört. Wider besseren Wissens - seit sechs Jahren existiert ein Schriftwechsel mit dem Grünflächenamt über die gewünschte Eintragung der Scheinakazie als Baumdenkmal - hat das Amt den 1937 gepflanzten Baum, der nach dem alle zwölf Häuser des Großen Jüdenhofs beseitigt waren, als letzter Zeuge den historischen Ort markierte, absägen lassen. Dit is Berlin, immer ran mit der Säge oder mittem Bagger und nischt Neues aufgebaut! Man könnte trübselig ob seiner eigenen Gegenwart werden.
L.Mauersberger meinte am 5. Sep, 16:00:
Neuigkeiten?
Hallo Bene, da gebe ich Dir vollkommen recht, daß es furchtbar ist, wenn auch die letzte Spur des Jüdenhofes aus der Zeit vor seiner Zerstörung nun getilgt ist. Weißt Du näheres? Gibt es eigentlich Neuigkeiten zum Planungsprozeß nördlich des Molkenmarktes? Wurde die Scheinakazie vielleicht schon wegen Baustelleneinrichtungen gefällt? Gibt es eine Neupflanzung?
Grüße vom Rand der Altstadt
Lutz 
 

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