Liebe Topographen,
nach dem letzten Treffen hat Andreas Matschenz just in time einen Bericht ins Blog geschrieben! Chapeaux! Und Lutz Mauersberger hat den Architekten des Gebäudes der alten Komischen Oper (Arthur Biberfeld) herausgefunden, sowie Basisdaten zu den Tribünen am Marx-Engels-Platz eruiert. Weiter so!
Zwei für uns Topographen spannende, die Berliner Topographie erforschende Projekte wurden von einem Matthias Hahn im BB-Akademie-der-Wissenschaften-Projekt "Berliner Klassik", an dem auch Sebastian vor Jahren mitgearbeitet hat, erstellt. Es handelt sich um eine virtuelle Topographie der Leipziger Straße und um einen interaktiven Stadtplan des Berlins um 1800. Beide Projekte sind graphisch attraktiv umgesetzt und inhaltlich unterfüttert, aber natürlich trotzdem verbesserungswürdig. Mirko und Adrian, was haltet ihr von der Umsetzung? Können wir so etwas auch?
Zwei Topographieminiaturen:
-- Ein sehr spannender Ort für alle Topographen, die ihn noch nicht kennen (hier nehme ich zumindest Herrn Escher, Ralph, Klaus und Uli ausdrücklich aus), ist ein originaler Relikt der 1866-1868 abgerissenen Akzisemauer auf dem Grundstück Hannoversche Straße 9. Dort steht in einem jederzeit von der Straße aus einsehbaren Hof eines Neubaus eine knapp vier Meter hohe Backsteinmauer und kündet von alten Zeiten!
-- Anläßlich des letzten Stimmanschen Architekturgesprächs war ich zum ersten Mal im Musterraum (Roter Saal) in der Bauakademie-Attrappe! Der Architekt Tobias Nöfer hat dort zwölf 6 m hohe backsteinerne Gewölbekappen von Schinkel nachmauern lassen (Haubrich-Artikel in der Welt). Mehrere hundert Menschen, darunter viele nachbauabgeneigte Architekten, saßen unter dem neuen Gewölbe und waren mehrheitlich angetan von den eleganten Formen und der materiellen Qualität des Nachbau. Jedem sei der Besuch dieses Ortes ans Herz gelegt.
Unser nächstes Treffen, das 17., ist eine Art Hausbesuch mit Gästen. Wir besuchen am 9. November (dem Jahrestag der Novemberrevolution, des Hitlerputsches, der Reichspogromnacht und des Mauerfalls) das allen bestens bekannte Zentrum für Berlin-Studien (unsere Gastgeberin ist Frau Heidi Rausch-Ambach) und sprechen dort ab 17:00 Uhr mit Herrn Hansjürgen Vahldiek und anderen Gästen über die Berliner Stadtentstehung, also die frühe Topographie. Wer nicht absagt, wird erwartet! Anschließend können wir einen Spaziergang quer über Schloßpatz und Lustgarten zum Ballhaus in der Auguststraße machen. Dort gibt es dann Schwoof "bis in die Puppen" (eine seltsame Redewendung? Alle, die wissen, wo dieser Ausdruck herkommt und nicht Ralph heißen, können einen Kräuterlikör gewinnen, indem sie die Auflösung ins Blog schreiben :-).
Bald, in acht Wochen, ist Weihnachten und damit naht auch die Zeit der Frommen Wünsche. Ich wünsche mir folgendes:
-- Bitte schildert doch bei Gelegenheit eure aktuellen Berliner Ortserlebnisse in wenigen Zeilen und stellt sie ins Blog. Denn Topograph heißt "Ortsbeschreiber"...
-- ...und Kurzbiographien aller Topographen für unsere Website (Projektzeitraum 2005-2008 :-). Meine eigene Minivita habe ich schon einmal eingestellt.
Bonus: eine imaginäre historische Berliner Topographie namens NEU-YORK!
nach dem letzten Treffen hat Andreas Matschenz just in time einen Bericht ins Blog geschrieben! Chapeaux! Und Lutz Mauersberger hat den Architekten des Gebäudes der alten Komischen Oper (Arthur Biberfeld) herausgefunden, sowie Basisdaten zu den Tribünen am Marx-Engels-Platz eruiert. Weiter so!
Zwei für uns Topographen spannende, die Berliner Topographie erforschende Projekte wurden von einem Matthias Hahn im BB-Akademie-der-Wissenschaften-Projekt "Berliner Klassik", an dem auch Sebastian vor Jahren mitgearbeitet hat, erstellt. Es handelt sich um eine virtuelle Topographie der Leipziger Straße und um einen interaktiven Stadtplan des Berlins um 1800. Beide Projekte sind graphisch attraktiv umgesetzt und inhaltlich unterfüttert, aber natürlich trotzdem verbesserungswürdig. Mirko und Adrian, was haltet ihr von der Umsetzung? Können wir so etwas auch?
Zwei Topographieminiaturen:
-- Ein sehr spannender Ort für alle Topographen, die ihn noch nicht kennen (hier nehme ich zumindest Herrn Escher, Ralph, Klaus und Uli ausdrücklich aus), ist ein originaler Relikt der 1866-1868 abgerissenen Akzisemauer auf dem Grundstück Hannoversche Straße 9. Dort steht in einem jederzeit von der Straße aus einsehbaren Hof eines Neubaus eine knapp vier Meter hohe Backsteinmauer und kündet von alten Zeiten!
-- Anläßlich des letzten Stimmanschen Architekturgesprächs war ich zum ersten Mal im Musterraum (Roter Saal) in der Bauakademie-Attrappe! Der Architekt Tobias Nöfer hat dort zwölf 6 m hohe backsteinerne Gewölbekappen von Schinkel nachmauern lassen (Haubrich-Artikel in der Welt). Mehrere hundert Menschen, darunter viele nachbauabgeneigte Architekten, saßen unter dem neuen Gewölbe und waren mehrheitlich angetan von den eleganten Formen und der materiellen Qualität des Nachbau. Jedem sei der Besuch dieses Ortes ans Herz gelegt.
Unser nächstes Treffen, das 17., ist eine Art Hausbesuch mit Gästen. Wir besuchen am 9. November (dem Jahrestag der Novemberrevolution, des Hitlerputsches, der Reichspogromnacht und des Mauerfalls) das allen bestens bekannte Zentrum für Berlin-Studien (unsere Gastgeberin ist Frau Heidi Rausch-Ambach) und sprechen dort ab 17:00 Uhr mit Herrn Hansjürgen Vahldiek und anderen Gästen über die Berliner Stadtentstehung, also die frühe Topographie. Wer nicht absagt, wird erwartet! Anschließend können wir einen Spaziergang quer über Schloßpatz und Lustgarten zum Ballhaus in der Auguststraße machen. Dort gibt es dann Schwoof "bis in die Puppen" (eine seltsame Redewendung? Alle, die wissen, wo dieser Ausdruck herkommt und nicht Ralph heißen, können einen Kräuterlikör gewinnen, indem sie die Auflösung ins Blog schreiben :-).
Bald, in acht Wochen, ist Weihnachten und damit naht auch die Zeit der Frommen Wünsche. Ich wünsche mir folgendes:
-- Bitte schildert doch bei Gelegenheit eure aktuellen Berliner Ortserlebnisse in wenigen Zeilen und stellt sie ins Blog. Denn Topograph heißt "Ortsbeschreiber"...
-- ...und Kurzbiographien aller Topographen für unsere Website (Projektzeitraum 2005-2008 :-). Meine eigene Minivita habe ich schon einmal eingestellt.
Bonus: eine imaginäre historische Berliner Topographie namens NEU-YORK!
b.goebel - am 25. Oktober 2005, 23:48