Den Kräuterlikör hätte ich schon gern!
Nach Paul Lindenberg hängt die Redewendung "bis in die Puppen" damit zusammen, dass Knobelsdorff den Tiergarten im Auftrag Frierichs II. umgestaltete und in diesem Kontext u.a. die "Labyrinthwege" anlegte und vielerlei Götter- und Göttinnenfiguren aufstellen ließ, so auch zwölf auf dem "großen Stern". Für die Berliner war dieser Platz von da an der "Puppenplatz" .
Da ein Spaziergang dorthin als sehr weit entfernt von der Stadt galt, kam die Redewendung "bis in die Puppen gehen" auf und bedeutet, "sehr weit oder zu weit gehen".
Der liebe Benedikt will uns also im Anschluss an das nächste Treffen "bis weit in den nächsten Tag" hinein tanzen und feiern lassen. Eine gute Idee!
gerd heinemann
Nach Paul Lindenberg hängt die Redewendung "bis in die Puppen" damit zusammen, dass Knobelsdorff den Tiergarten im Auftrag Frierichs II. umgestaltete und in diesem Kontext u.a. die "Labyrinthwege" anlegte und vielerlei Götter- und Göttinnenfiguren aufstellen ließ, so auch zwölf auf dem "großen Stern". Für die Berliner war dieser Platz von da an der "Puppenplatz" .
Da ein Spaziergang dorthin als sehr weit entfernt von der Stadt galt, kam die Redewendung "bis in die Puppen gehen" auf und bedeutet, "sehr weit oder zu weit gehen".
Der liebe Benedikt will uns also im Anschluss an das nächste Treffen "bis weit in den nächsten Tag" hinein tanzen und feiern lassen. Eine gute Idee!
gerd heinemann
gerdheinemann - am 26. Oktober 2005, 11:30
b.goebel meinte am 27. Okt, 10:11:
Bingo!
Lieber Gerd, schön, daß Du wieder auf dem Damm und feierlustig bist! Den Kräuterlikör hast Du Dir mit Deiner ausführlichen Beschreibung der Herkunft dieser Redewendung redlich verdient! Lutz hätte zwar auch die richtige Erklärung liefern können, aber seine Antwort kam zu spät ;-)!