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Kommunikation über die Raum-Zeit-Matrix Berlin, Germany

 
Der Festpunkt der "Höhe über Normalnull" der deutschen Vermessung liegt in der Nähe von Hoppegarten. Denn.... Im Jahr 1908 wurde durch den bevorstehenden Abbruch der Berliner Sternwarte die Frage nach einem Ersatzpunkt für den Höhepunkt von 1879 aktuell. Nach umfangreichen geologischen und hydrologischen Untersuchungen sowie der Klärung vermessungstechnischer Forderungen und geometrischer Bedingungen baute man im April 1912 an der Straße Berlin – Manschnow bei Hoppegarten fünf unterirdische Pfeiler ein. Der höchste Punkt der oberen (mittleren) Achatkugel des mittleren Pfeilers repräsentiert die Höhe des NHP 1912. Vier weitere Achatkugeln in Bronzebolzen an den Ecken des Pfeilers dienen zur Überwachung von eventuellen Pfeilerneigungen. Die restlichen vier unterirdischen Pfeiler der gleichen Art dienen als Sicherungen des "Normalhöhenpunktes 1912". Wer hätte das gedacht: fünf unterirdische Achatkugeln in Bronzebolzen!


Zu diesem Sachverhalt weitere Internetstimmen:
Mit dem Pegel auf Meereshöhe = 0 m über Normalnull ist in Deutschland der Amsterdamer Pegel, "Normaal Amsterdamer Peil (N.A.P.)" gemeint. Er wurde im 17. Jh. durch den Magistrat der Stadt Amsterdam als Ausgangspunkt für die nationale Höhenmessung festgelegt und später auch als Bezugspunkt für verschiedene Nachbarländer übernommen. Vor 1879 galten der Pegel zu Neufahrwasser bzw. des Flutmessers zu Hamburg als deutsches Normalnull.
Dies änderte sich in Folge der preussischen Landesaufnahme von 1878. Am 22. März 1879 wurde hierfür an der Sternwarte in Berlin ein "Normalhöhenpunkt" eingerichtet, der ausgehend vom Amsterdamer Pegel exakt 37,00m über NN lag und fortan zur Basis aller weiteren Höhenbestimmungen in Deutschland wurde. Dieser NHP 1879 wurde im Jahre 1912 durch einen neuen an der Strasse Berlin - Manschnow bei Hoppegarten ersetzt (NHP 1912).
Quelle: www.freunde-alter-wetterinstrumente.de/13bartec.htm


Höhenangaben in Deutschland beispielsweise beziehen sich auf den Amsterdamer Pegel, den mittleren Wasserstand der Nordsee. Als Referenzpunkt wurde 1879 ein Normalhöhenpunkt an der Berliner Sternwarte gewählt der mit 37,000 m über N.N. bestimmt wurde. Im Jahre 1912 wurde wegen Abriss der Sternwarte eine neuer Bezugspunkt gewählt. Dieser liegt östlich von Berlin bei Hoppegarten und liegt 54,638 m über N.N. Die österrreichische Landesvermessung bezieht sich hingegen auf eine Marke am Pegel von Triest (Adria). Die schweizerische Landesvermessung auf das Mittelmeer bei Marseille. Der Referenzpunkt ist der Felsblock "Pierre du Niton" im Genfer See mit 373,600 m über N.N. Die russische und andere osteuropäische Landesvermessungen beziehen ihr N.N. auf den Wasserstand der Ostsee am Kronstädter Pegel in St. Petersburg. Man sieht also, dass es keine weltweit einheitliche Meereshöhe gibt.
Quelle: http://www.kowoma.de/gps/geo/mapdatum.htm

http://www.bloggerheads.com/religion/

Dieses blog dient dem Austausch der an der Berliner Topographie Interessierten. Es sammelt und publiziert Informationen z.B. über das Berlin-Mitte-Archiv von Lutz Mauersberger, den Stadtsalon von Claus Käpplinger, den Topographen-Stammtisch von Sebastian Panwitz, Andreas Matschenz, Ralph Hoppe, Gerd Heinemann und Ulrich Giersch.
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