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Im Rahmen des Colloquiums für Stadt- und Regionalgeschichte von Prof. Dr. Laurenz Demps an der Humboldt-Universität zu Berlin (Colloquiumsplan) findet am kommenden Donnerstag um 16 Uhr eine Führung durch die Heiliggeistkapelle in der Spandauer Straße statt, zu der alle Interessenten herzlich eingeladen sind.

Das CENTER FOR EUROPEAN STUDIES at Harvard University, Berlin, veranstaltet am 25. April 2005, von 18 bis 20 Uhr, im Wissenschaftszentrum Berlin, Reichpietschufer 50, 10785 Berlin, einen weiteren "BERLIN DIALOGUE". Diesmal zum Thema: "Post-Conflict Cityscapes: Berlin, New York, Jerusalem".
Teilnehmer:
Prof. Dr. Hartmut Häußermann
Dr. Brian Ladd, author of "The Ghosts of Berlin: Confronting German History in the Urban Landscape"
Prof. Lawrence Vale, Head and Professor, Department of Urban Studies and Planning, MIT.
If you are interested in registering for this event, please contact maychu@fas.harvard.edu

Das zurückliegende 10. Treffen, unser 1. Jahrestreffen, erfreute sich eines erfreulich regen Zuspruchs! Die im April 2004 begonnenen regelmäßigen Zusammenkünfte der ernsthaft an der Berliner Topographie Interessierten sind zu einem sehr erfreulichen Erfolg geworden. Es wurden zahllose konkrete Einzelinformationen ausgetauscht und einige gemeinsame Projekte angeregt. Insgesamt ist ein von Vertrauen und Freundschaft geprägtes Zusammengehörigkeitsgefühl entstanden, das in den nächsten Jahren hoffentlich noch weiter wachsen und auch immer wieder einzelne neue Topographen einschließen wird!
Was das Jahrestreffen am 13. April angeht, ist besonders das Wirken von Adrian Tamkus, der erneut photographische Gruppen- und Einzelportraits aufgenommen hat, hervorzuheben.
Uli Giersch führte dankenswerter Weise mit Hilfe seines Laptops Rundflüge zu unseren Wohnorten durch. Eine Luftbildkarte aus hunderten von entzerrten Senkrechtluftbildern ist, besonders wenn die Befliegung im Winter oder Frühjahr stattgefunden hätte, eine wertvolle Ergänzung zur klassischen Kartographie.
Herr Schulz konnte die geheimnisvolle englische Beschriftung "house of Langen" für das Arbeitshaus am Alexanderplatz auf dem englischem Stadtplan aus den 1830er Jahren zwar noch nicht auflösen, aber immerhin darauf verweisen, daß diese Beschriftung aus der deutschen Vorlage des englischen Plans abgekupfert worden sei. Gerd Gauglitz unterstrich daraufhin die generelle Bedingtheit und Fragwürdigkeit von Nutzungs- und Eigentumsangaben auf Stadtplänen.

Für die nächsten Wochen sind einige Termine anzuzeigen:

Am kommenden Donnerstag, 21. April, ab 19 Uhr: Vortrags- und Diskussionsveranstaltung der üblichen Verdächtigen zum Thema "60 Jahre Kriegsende – Wiederaufbau der Städte" in der Humboldt-Universität zu Berlin, Universitätsstraße 3b, Raum 002/003. Einführungsvortrag: Prof. Dr. Werner Durth, Diskussion: Dr. Bruno Flierl, Prof. Dr. Hartmut Häußermann, Prof. Dr. Thomas Topfstedt, Moderation: Prof. Dr. Jörn Düwell.

Am Dienstagabend, 26. April, ab 19 Uhr: Architekturgespräch der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in der Parochialkirche zum Thema "Masterplan für den Molkenmarkt".

Am Samstagabend, dem 7. Mai wird am Sowjetischen Ehrenmal im Tiergarten unter freiem Himmel der sowjetische Dokumentarfilm "Berlin, 1945" vorgeführt. Berliner Erstaufführung!

Am Donnerstag, dem 12. Mai, können alle, die Zeit & Lust haben, ab 18 Uhr an einem Rundgang durch die Ausstellung "Hopfen & Malz" im Prenzlauer Berg-Museum teilnehmen. Klaus Kürvers, der die Ausstellung erarbeitet hat, wird uns fachkundig begleiten. Bitte um Rückmeldung!

Am 18. Mai treffen wir uns ab 17 Uhr in Marie-Luise Surek-Beckers Antiquariat und Galerie "Unterwegs" in der Torstraße 93 (http://www.berlinbook.com).

Am 9. März haben wir erneut ein interessantes und lebendiges Treffen erlebt. Besonderer Dank gilt Gerd Heinemann für die hervorragende Präsentation seiner Topographischen Sammlung und die Organisation des großen Tisches im Alexanderkeller am Schulze-Delitzsch-Platz. Bei der Betrachtung von Gerds wohl gehüteten Schätzen tauchte so manche Detailfrage auf. Die geheimnisvolle englische Beschriftung "house of Langen" für das Arbeitshaus am Alexanderplatz auf dem englischem Stadtplan aus den 1830er oder 1840er Jahren konnte meines Wissens nach - trotz der Mithilfe von Herrn Schulz - noch nicht gelöst werden, oder?

Unser nächstes Treffen am 13. April steht im Zeichen der Erinnerung. Wir feiern unser 12. Treffen, das heißt unser einjähriges Bestehen! Anläßlich dieses würdigen Jubiläums wird ein neues Gruppenphoto aufgenommen werden. Außerdem eine willkommene Gelegenheit, die fehlenden Einzelportraits von Gerd Gauglitz, Wilfried Burkard und Christina Schumacher für unsere website http://www.topographen.de zu erlangen. Hoffentlich steht uns der bewährte Photograph Adrian Tamkus, der vor einem Jahr die Photos gemacht hat, wieder zur Verfügung.

Am 18. Mai wollen wir uns bei Milou im Unterwegs-Antiquariat in der Torstraße 93 treffen. Weitere Ausflüge in die Berliner Topographie sind geplant. Ausflugsziele: Wilfried Burkards Museum für Mitte-Tiergarten-Wedding, Felix Eschers Ilse-Balg-Stiftung bzw. die Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg (deren Geschicke Herr Escher ebenfalls lenkt), Klaus' Brauerei-Ausstellung im Prenzlauer Berg Museum, die Berlinische Galerie, das Landesarchiv, das Berlin-Mitte-Archiv und die Edition Gauglitz.
Außerdem werden wir uns im Spätsommer oder Frühherbst mit der Berliner Topographie im Hochmittelalter beschäftigen, dazu ist ein Vortrag von Hansjürgen Vahldieck angedacht. Schon länger angedacht sind auch Vorträge von Klaus Kürvers zu den Geheimnissen der küstennahen Labyrinthe (http://www.zeitort.de/projekte/f_proj.htm) oder von Sebastian, der in der letzten Woche seine Doktorarbeit eingereicht hat, zur Jüdischen Topographie Berlins im 18. und 19. Jahrhundert.
Und nach Breslau zu Agnieszka Zablocka-Kos wollen wir natürlich auch! Genug Programm also bis zum Jahresende und darüberhinaus...

Eine Ermunterung: Mirko ist dem großen Ziel einer topographischen Verknüpfung von historischen Photos und Plänen wieder ein gutes Stück näher gerückt. Auf seiner brandneuen website http://www.berliner-stadtplanarchiv.de steht jedem Topographen die Möglichkeit offen, rechtefreie Bilder hochzuladen und mit den (historischen) Berliner Straßennamen zu verlinken. Ad multos picta!

Noch ein digitaler Tipp: Ein Mitarbeiter des Landesarchivs, Volker Viergutz, hat anläßlich einer Neuerwerbung des LAB die Geschichte der sogenannten Speicherinsel in der Spree (die Südost-Spitze der Spreeinsel) erforscht. Zahlreiche Photos und Kartenausschnitte lassen die Geschichte dieses im Wortsinne herausragenden Berliner Ortes lebendig werden: http://www.landesarchiv-berlin.de/lab-neu/tk013/middle3b.php

Montag, 7. März, 18:00 Uhr Berlin-Labor im Zentrum für Berlin-Studien, Breite Straße in Mitte. Uta Caspary stellt ihre Magisterarbeit "Alhambra in der Mark. Maurische Architektur in Berlin und Brandenburg im 19. Jahrhundert" vor (vielen Dank an Christina für den Hinweis!).

Dienstag, 8. März, 19:00 Uhr Architekturgespräch Nr. 72 zum Thema "Kolonnaden - ein zeitgemäßes Gestaltungselement" (i.e. Zukunft des Kulturforums). Der Ort steht jetzt fest: das Foyer des Kulturforums. Auf dem Podium: Burelli, Brenner, Kollhoff, Barkhofen und Stimmann.

Tagungsankündigung: "Selling Berlin. Außendarstellung und Stadtmarketing von der preußischen Residenz bis zur Bundeshauptstadt"
Ort: Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, Raum 3073
Organisator: Dr. Marc Schalenberg, HU Berlin
Datum: 25./26. Februar 2005

Am 9. Februar fand ein sehr gelungenes Treffen statt. Unter reger Anteilnahme einer interessierten Fachöffentlichkeit präsentierte uns Frau Dr. habil. Agnieszka Zablocka-Kos ihre Forschungsergebnisse zur Breslauer Planungs- und Baugeschichte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Ihr reich bebilderter Vortrag verdeutlichte auf luzide Art und Weise die historische Besonderheit Breslaus. In der schlesischen Metropole ereigneten sich in den Jahren nach 1800 zwei stadtbildprägende Faktoren kurz nacheinander: die Entfestigung und die Säkularisierung der katholischen Klöster. In der traditionell dreikonfessionellen Provinzhauptstadt führte all dies zu einer regen "Bau- und Denkmalaufstell-Tätigkeit". Anschließend an den Vortrag ergab sich ein reger wissenschaftlicher Gedankenaustausch, insbesondere zwischen der Referentin und Wolfgang Kreft vom Marburger Herder-Institut (http://www.herder-institut.de). Kreft stellte den Historisch-Topographischen Atlasses der Schlesischen Städte am Beispiel Oppelns vor.

Aktuelle Terminübersicht:
Dienstag, 8.3., 19 Uhr Architekturgespräch der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zum Thema "Kolonnaden" (i.e. Zukunft des Kulturforums), der Ort ist noch nicht festgelegt

Mittwoch, 9.3., 17 Uhr: Topographentreffen in der Historisch-Topographischen Sammlung der Stiftung Stadtmuseum von Gerd Heinemann, Poststraße 13/14, 10178 Berlin, 3. Stock, Zi. 320.

Mittwoch, 13.4., 17 Uhr: Feierstunde "1 Jahr Topographentreffen" (das 1. Treffen in großer Runde hat am 7.4.2004 stattgefunden) im Oberbaumeck. Grosses Erinnerungsphoto vor dem Eingang des Lokals.

Die großzügige Schenkung des Stadtatlasses BRESLAU durch Frau Zablocka-Kos hat uns mit der Nase daraufgestoßen, daß wir einen Sammelauftrag haben: Deshalb bitte ich darum, ab sofort eigenen Publikationen als Dauerleihgabe für die Topographenbibliothek zur Verfügung zu stellen. Wir brauchen auf Dauer ein eigenes Vereinszimmer, besser noch ein eigenes Haus, ein Topographisches Institut, einen spendablen Freundeskreis und einen hochkarätigen Forschungsbeirat :-)!

Am 15. Februar (Dienstag) findet um 19:00 Uhr im Neuen Stadthaus (BVV-Saal Mitte), Parochialstraße 1+3 (U-Klosterstraße), aus Anlaß der Präsentation des Buches "Architektur in Berlin 1933 - 1945. Ein Stadtführer" von Matthias Donath ein Podiumsgespräch zum Thema "Architektur in Berlin 1933-1945" statt. Auf dem Podium sitzen: Herr Haspel (LDA Berlin, Herausgeber des Buches), Herr Donath, Herr Brinkmann (bauwelt), Herr Hammer-Schenk (FU Berlin), Herr Schäche (tfh Berlin), Frau Schmidt-Thomsen (Dt. Werkbund) und Frau Schönberger (Kunstgewerbemuseum).
Für diejenigen, die nach der Veranstaltung noch ein wenig mit dem Autor und dem Verleger Frank Böttcher (http://www.lukasverlag.de) beisammen sitzen wollen, hat der Verleger einen Tisch in der »Letzten Instanz« reserviert.

24. Januar (Montag), 16:15 Uhr - 17:45 Uhr: Vortrag von Gabor G. Papp (Ungarische Akademie der Wissenschaften, Budapest): "Berlin und Budapest. Beispiele der architektonischen Wechselbeziehungen im Historismus", Ort: Architekturgebaeude am Ernst-Reuter-Platz, Straße des 17. Juni 152, Hoersaal A 064/67

26. Januar (Mittwoch), um 18.00 Uhr: Die Geschichte Berlins im Internet. Vortrag von Dr. Gerhild H. M. Komander. Die neue Website des Vereins für die Geschichte Berlins wird zum 140jährigen Jubiläum des Vereins präsentiert. Die Redaktion stellt ihr Konzept vor und erläutert, was für die Zukunft geplant ist. Ort: Haus Berliner Stadtbibliothek, Ribbeck-Haus, Breite Str. 36, 10178 Berlin-Mitte/Berlin-Saal      

29. Januar (Samstag), 22 Uhr: Führung von Benedikt Goebel durch die Berlinische Galerie im Rahmen der Langen Nacht der Museen

2. Februar (Mittwoch), 17 Uhr: Besuch bei Herrn Takis Sgouros in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Behrenstraße 42, 10117 Berlin (Treffpunkt im Lichthof, vor dem großen Holzmodell). Herr Sgouros leitet die Arbeitsgruppe, die seit einiger Zeit an einem neuen 3D-Modell der Berliner Innenstadt arbeitet (http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/stadtmodelle/de/stadtmodell_3d.shtml). Er präsentiert uns in einer Privatführung die Vorgehensweise und den jetzigen Arbeitsstand.

3. Februar (Donnerstag), 19.30 Uhr: Im Berliner Congress Center, der ehemaligen Kongreßhalle (Alexanderplatz 3), wird Dr. Peter Müller sein Buch "Vom Schloss-Abriss zur Palast-Ruine. Die Ost-Berliner Zentrumsplanung" präsentieren und mit dem Architekturkritiker Dr. Heinrich Wefing (FAZ) diskutieren. Neu entdeckte Pläne Herrmann Henselmanns beleuchten die Rolle des bekanntesten DDR-Architekten neu, der am 3. Februar 2005 einhundert Jahre alt geworden wäre. Der Termin bietet zudem Gelegenheit, die modernisierte Kongresshalle kennen zu lernen.

Am 3. Februar (Donnerstag), ab 19 Uhr, spricht Michael S. Cullen in der Berlinischen Galerie, Alte Jakobstraße 124-128, über die Geschichte der Alten Jakobstraße im allgemeinen, der Grundstücke der Berlinischen Galerie im speziellen, außerdem über den 60. Jahrestag des großen Bombenangriff auf Berlin am 3. Februar 1945 u.a.

5. Februar (Samstag), ab 15.30 Uhr, spricht Andreas Teltow (Stiftung Stadtmuseum) im Leibnizsaal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Jägerstraße 22-23, über "Das 'eiserne Berlin'. Notizen zum Bauen mit Gußeisen".
 
5. Februar (Samstag), 10 - 16 Uhr: In den Räumen der Rosa-Luxemburg-Stiftung im ND-Gebäude am Franz-Mehring-Platz 1 findet ein Symposium zum 100. Geburtstag Herrmann Henselmanns statt. Referenten: Prof. Eisentraut, Dr. Sylvia Claus, Olaf Gibbins und Oliver Dahm. Vom 31.1. bis 6.2.2005 (täglich von 11 bis 18 Uhr) ist zudem eine Henselmann-Ausstellung im Haus des Lehrers zu sehen.

9. Februar (Mittwoch), 17 Uhr: Nächstes Topographentreffen mit einem Diavortrag zur Breslauer Stadtplanung im 19. Jahrhundert von Frau Dr. Agnieszka Zablocka-Kos.

Hinweis für alle Plan-Enthusiasten unter Euch: Heute erhielt ich von Peter Borchardt (ZLB Berlin) einen sehr interessanten Link, den ich noch nicht kannte: http://www.zlb.de/berlin_studien/berliner_ansichten
Dargestellt und zum Download angeboten werden 12 historische Karten aus verschiedenen Bereichen, darunter echte Schmankerl wie zum Beispiel ein Plan mit projektierten Verkehrsprojekten (Schwebebahn Gesundbrunnen-Rixdorf), ein Parochialplan des Berliner Stadtsynodalverbandes, ein Plan von Selter oder der berühmte Droschken-Wegmesser von Straube. Die Bildqualität der Scans ist tadellos und wer von Euch über DSL verfügt wird seine wahre Freude haben, denn die Pläne sind zwischen 3 und 8 Mb groß. Wer möchte, dem bringe ich zum nächsten Topographentreffen eine CD mit. Bitte einfach melden! Euer Mirko Tamkus

Erstes Topographenreffen im Jahr 2005 am 12. Januar, ab 17 Uhr im Oberbaumeck.

Weitere Termine:

Berlin-Moskau
Berlin-Labor am 10. Januar, ab 18 Uhr, im Zentrum für Berlin-Studien, Breite Straße in Berlin-Mitte: Vortrag "Eine symbolische Topographie sozialer Räume in Berlin und Moskau (anschließend: russischer Tee, Piroggen und sogar ein bisschen Wodka)".

Digitales Stadtmodell
Am 2. Februar, von 17 bis 19 Uhr, stellt Herr Takis Sgouros von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung interessierten Topographen die Arbeit seiner Abteilung am 3D- bzw. 4D-Modell der Berliner Innenstadt vor. Das neue Modell nimmt es mit der gegenwärtigen Topographie sehr genau und soll von amtswegen stets auf dem aktuellen Stand bleiben - ein ehrgeiziges Projekt.

Breslauer Planungs- und Baugeschichte
Vorankündigung für das nächste Treffen: am 9. Februar stellt die Breslauer Kunsthistorikerin Dr. Zablocka-Zos uns ihre Habilitation zur Planungs- und Baugeschichte Breslaus im 19. Jahrhundert vor.

Das erneute Zusammensein am letzten Mittwoch hat allen offensichtlich gut gefallen! Besonders hervorzuheben ist meines Erachtens Andreas Beitrag zur kollektiven Keksversorgung und die sehr entgegenkommende Behandlung durch die Wirtsleute des Oberbaumecks. Erfreulicherweise konnten wir zwei bekannte Ortskundige erstmalig in unser Mitte begrüßen: Dr. Peter Fuchs vom Landesdenkmalamt und Wilfried Burkard, den Leiter des Mitte Museums am Festungsgraben.

Die Topographenwebsite (http://www.topographen.de) ist nach langer Zeit endlich aktualisiert worden!

Bitte schon das nächste Treffen am 12. Januar 2005 im Oberbaumeck vormerken! Dann ist Klaus Kürvers aus Indien zurück und wird uns von fernen Orten berichten. Außerdem ist Mirko dann hoffentlich schon glücklicher Vater!

Gelegenheit, sich noch in 2004 zu treffen, besteht zu folgenden öffentlichen Terminen:

Montag, 13.12.04, 18 Uhr: Berlin-Labor im Zentrum für Berlin-Studien in der Breiten Straße (Thema u.a. die Ästhetik der Orientierung - eine Kulturgeschichte des Stadtplans)

Dienstag, 14.12.04, 9:30-17:00 Uhr: Tagung "Stadtbilder - Inventarisation und Nutzung architekturbezogener Fotoarchive in Berlin" in der Berlinischen Galerie, Alte Jakobstraße 124-128, 10969 Berlin

Mittwoch, 15.12.04, 18 Uhr: Vortrag von Herrn Vahldieck in der Zentral- und Landesbibliothek,
Breite Straße über die Ursprünge der Stadt Berlin (Veranstaltung des Vereins für die Geschichte Berlins)

Mittwoch, 15.12.04, 20 Uhr: Architekturgespräch der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in der soeben neu eröffneten TU-Bibliothek namens "Volkswagen", Fasanenstraße, zur Zukunft der Berliner Bibliotheksbauten in Zeiten knapper Kassen

Am 8. Dezember 2004 findet im Kreuzberger Oberbaumeck ab 17 Uhr das nächste Topographentreffen statt.

Weitere vermischte Nachrichten:

Werkstattgespräch
Am 3. Dezember 2004 veranstaltet das IRS in Erkner ein weiteres, diesmal vergleichsweise kurzes Werkstattgespräch. Zwischen 14 und 18 Uhr referieren Peter Müller über die Ostberliner Zentrumsplanung, Holger Barth über den Architekten Gustav Lüdecke und Thomas Wolfes über Rostock nach 1945.

Ansichten von Berlin um 1875
Die Galerie Berinson (Auguststraße 22) zeigt 25 seltene Originalabzüge des zwischen 1864 und 1883 in Berlin nachweisbaren Photoateliers Panckow. Die Ausstellung ist bis zum Jahresende 2004 verlängert worden. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 13 bis 18 Uhr
http://www.berinson.de/ausstellungen/index.php

Mendelsohns in der Jägerstraße
Sehr empfehlenswert ist ferner die von Sebastian Panwitz und Ernst Siebel gestaltete Ausstellung "Die Mendelsohns in der Jägerstraße", die noch bis zum 12. Dezember 2004 in der Jägerstraße 51 zu sehen ist. Öffnungszeiten: tgl. 12-19 Uhr.

Fortschritt für die Geschichte Berlins
Endlich ist eine neue Heimatseite des Vereins für die Geschichte Berlins online. Jahrelang war der Verein mit einer unzureichenden site im Internet präsent. Im Vergleich zu http://www.luise-berlin.de ist die Datendichte zur Berliner Geschichte (natürlich) immer noch sehr dünn. Aber immerhin!
Siehe http://www.diegeschichteberlins.de

PastPerfekt
Unter dem Namen "Pastperfekt" (http://www.pastperfect.at) verbirgt sich eine faszinierende website zum 16. Jahrhundert, die auf raffinierte flash-animierte Weise zeit- und raumbezogene Informationen verschränkt und assoziativ dem Surfer nahelegt.

Die Freunde & Kenner der Berliner Topographie treffen sich am Mittwoch, dem 10. November, ab 17 Uhr zum nächsten Topographentreffen! Erstmals werden wir von 17-19 Uhr im Hinterzimmer des Kreuzberger Oberbaumecks zusammensitzen und dann für den geselligen & kulinarischen Teil des Abends in den Gastraum umziehen. Auch diesmal sind alle Topographen herzlich eingeladen, von aktuellen Projekten zu berichten und den freundschaftlichen Gedanken- und Informationsaustausch über die Berliner Stadtgestalt und ihre Transformation bzw. deren Überlieferung und Interpretation zu pflegen.

Das Deutsche Historische Museum veranstaltet am 12. und 13. November 2004 eine Konferenz mit dem Titel "Großstadtfotografie in Europa 1888-1938".

Programm:
12. November, 15-17 Uhr:
Begrüßung, Vorträge von Ines Hahn (Stiftung Stadtmuseum) und Prof. Dr. Diethart Kerbs (ABZ e.V., Eigentümer des Willy-Römer-Archivs); ab 18 Uhr Podiumsdiskussion

13. November, 10-17 Uhr:
Je einstündige Vorträge zur Großstadtfotografie im fraglichen Zeitraum in Wien, Prag, Amsterdam, Paris und Hamburg

Weitere Informationen unter:
http://www.dhm.de/fachkonferenz/grossstadtfotografie/index.html
http://www.dhm.de/magazine/fotografen/roemer.html
http://www.dhm.de/ausstellungen/roemer/index.html
http://www.dhm.de/ausstellungen/roemer/bio.html
http://www.dhm.de/ausstellungen/roemer/themen.html

Vom 27. Oktober 2004 bis 27. Februar 2005 zeigt das DHM im Pei-Bau die Ausstellung "Auf den Straßen von Berlin. Der Fotograf Willy Römer 1887-1979".

Am Mittwoch, 27. Oktober 2004, ab 20 Uhr funkt Falko Hennig vom Radio Hochsee im Kaffee Burger einen Abend lang über Max Missmann. Wir dürfen gespannt sein.
s. http://www.falko-hennig.de

Am 13. Oktober fand erneut ein von Freundschaftlichkeit und Mitteilungsfreudigkeit geprägtes Treffen statt! Diesmal konnten zwei neue Topographen begrüßt werden: Herrn Tamkus, Vater von Mirko und Adrian, der es freundlicherweise übernommen hat, ein Logo für "topographen.de" zu entwerfen und auszuführen, also unser "Logograph" zu sein. Außerdem nahm Gerd Gauglitz, Inhaber der Edition Gauglitz und durch die äußerst verdienstvolle Herausgabe des Straube-Nachdrucks uns allen wohl bekannt, zum ersten Mal teil.
Leider waren Laurenz Demps, Ulrich Giersch, Felix Escher, Milou Surek-Becker (Vorbereitung der Liber Berlin), Klaus Kürvers (Aufenthalt in Indien) und Ralph Hoppe (Aufenthalt in Barcelona) diesmal verhindert.
Diskussionspunkte waren u.a. die Fortschritte in der Erschließung der Plansammlung der TU Berlin unter ihrem neuen Leiter Hans-Dieter Nägelke und der Plansammlung der Stiftung Stadtmuseum unter der Leitung von Gerd Heinemann, ferner die Vision eines digitalen Europäischen Architekturarchivs- bzw. Museums und die u.a. von Andreas Matschenz ausgerichtete Feier zur Vollendung einer vollständigen aktuellen K5 durch die Berliner Bezirksvermessungsämter.
Die nächsten Termine sind, wie schon im letzten posting mitgeteilt, der 10. November und der 8. Dezember. Ein Ausblick ins nächste Jahr: Am 9. Februar 2005 stellt uns unser korrespondierendes Mitglied in Breslau, Frau Dr. Agnieszka Zablocka-Kos, ihr Habilitationsthema, "Die Bauliche Entwicklung Breslaus in im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts", vor.

Das nächste Treffen findet am 13. Oktober ab 17 Uhr im Kreuzberger Oberbaumeck statt. Auch diesmal folgt auf das Gruppengespräch über aktuelle Veränderungen der Berliner Topographie ein informeller Informationsaustausch. Auf vielfach geäußerten Wunsch werden unsere Treffen demnächst alle vier statt alle acht Wochen stattfinden. Ich bitte darum, den 10. November und den 8. Dezember im Kalender vorzumerken.

 

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